Smarter Urlaub im Ostseebad Kühlungsborn



Laden Sie unsere digitale Gästemappe mit vielen nützlichen Urlaubsinformationen für Kühlungsborn und Umgebung auf Ihr Smartphone! Es wartet Sie unser WESTSTRAND MAGAZIN mit Ausflugstipps, Interviews, Tipps für die Gesundheit und für das Wohlbefinden, Rezepte aus unserer Küche, Geschichtliches über Kühlungsborn, Infos zu unseren Apartments sowie zur Umgebung. Ferner finden Sie das aktuelle TV Programm, den akltuellen Kühlungsborner Veranstaltungskalender, das aktuelle Ostseekino Programm, der Molli-Fahrplan, der Bäder-Express-Fahrplan, KURZGESCHICHTEN zum Schmunzeln und vieles mehr. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken! Herzlichst Ihr Am Weststrand Team

Aufrufe
vor 1 Jahr

Kleiner Held ganz groß

  • Text
  • Maerchen
  • Geschichte
  • Ostsee
  • Weststrand
  • Kuehlungsborn
  • Kurzgeschichte
  • Strand
  • Rumpelstilzchen
  • Emilys
»Wer bist du denn?« Neugierig beugte sich das Mädchen über die Puppe, die manch einer mit den gelben Augen und der Eiszapfennase für gruselig empfinden konnte. »Rumpelstilzchen…Junior«, sagte das Ding und erschreckte sein Gegenüber. »Du kannst sprechen?« »Wie du hören kannst, ja.« Rumpelstilzchen Junior erhob sich ächzend und schwankte ein wenig. »Und wer bist du?«

Emily schlug das Herz

Emily schlug das Herz bis zum Hals. Sie wusste, dass es falsch gewesen war, den Kleinen einzufangen. »Entschuldige bitte!« »Entschuldigung angenommen.« Rumpelstilzchen Junior lächelte und war im nächsten Moment verschwunden. Zwei Tage lang hatte sich Rumpelstilzchen Junior schon nicht mehr blicken lassen. Emily war reichlich nervös und versuchte, sich möglichst oft von ihren Eltern weg zu schummeln. Aber ihre Mutter war sehr misstrauisch und folgte ihr überall hin. »Mama, nun lass mich doch wenigstens mal alleine schwimmen gehen!«, beschwerte sich Emily, als ihre Mutter ihr ins Wasser folgen wollte. »Ich bin doch kein 26

Baby mehr! Und Rumpelstilzchen Junior sah nicht so aus, als wenn er schwimmen könnte. Im Wasser laufe ich also keine Gefahr, dass er mich in die Unterwelt entführt.« Emilys Mutter verdrehte die Augen. »Das ist nicht witzig, Emily. Aber gut. Geh schwimmen. Ich setze mich ans Ufer und beobachte dich von weitem.« Das stellte Emily zwar wenig zufrieden, aber sie wagte keinen Widerspruch. In einem Moment, in dem ihre Mutter abgelenkt war, tauchte sie in Richtung Seebrücke und schwamm schließlich ganze hundert Meter weiter. Kurz bevor sie die Steine erreichte, hatte sie plötzlich einen Krampf im Bein. Der Schmerz kam so plötzlich und unerwartet, dass sie Mühe hatte, ihren Kopf über Wasser zu halten. Ihr war, als wenn eine unsichtbare Kraft sie unter Wasser zog, und so fing sie an zu strampeln und zu prusten. 27

Alle Publikationen

Am Weststrand App jetzt downloaden!

Kontaktieren Sie uns!